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Futterumstellung: behutsam in einer Woche

Ein neues Futter steht im Napf – und dein Hund oder deine Katze schaut skeptisch? Das ist normal. Mit einer behutsamen Umstellung über etwa eine Woche gibst du deinem Tier Zeit, sich an Geschmack und Konsistenz zu gewöhnen. Hier findest du die übliche Faustregel Schritt für Schritt.

Warum die Umstellung Zeit braucht

Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere – auch beim Fressen. Ein Wechsel von heute auf morgen ist zwar möglich, aber viele Tiere nehmen ein neues Futter dann schlechter an oder lassen den Napf gleich ganz stehen. Die übliche Praxis lautet deshalb: altes und neues Futter mischen und den Anteil des neuen Futters über mehrere Tage langsam steigern. So bleibt die vertraute Basis im Napf, während das Neue Schritt für Schritt dazukommt. Geduld ist hier keine verlorene Zeit, sondern erhöht die Chance, dass dein Tier das neue Futter dauerhaft annimmt.

Die 7-Tage-Faustregel

Eine einfache Faustregel für die Woche: An Tag eins und zwei mischst du etwa ein Viertel neues Futter unter drei Viertel altes. An Tag drei und vier fütterst du halb und halb, an Tag fünf und sechs drei Viertel neu zu einem Viertel alt. Ab Tag sieben gibt es nur noch das neue Futter. Das ist kein starres Programm – frisst dein Tier zögerlich, bleib einfach zwei oder drei Tage länger auf einer Stufe. Die tägliche Gesamtmenge richtest du nach der Fütterungsempfehlung des Herstellers auf der Verpackung; sie kann sich von der des alten Futters unterscheiden. Am Anfang lohnt es sich, die Portionen abzuwiegen statt zu schätzen.

Beobachten statt raten

Während der Umstellungswoche lohnt sich ein genauer Blick auf dein Tier: Frisst es mit Appetit, wirkt es munter wie immer, sieht der Kot aus wie sonst? Fällt dir etwas Ungewöhnliches auf, nimm das Tempo raus – geh einen Schritt zurück zum letzten Mischverhältnis und warte ein paar Tage, bevor du weitermachst. Ändere in dieser Zeit möglichst nichts anderes an der Fütterung: Neue Leckerli oder Reste vom Tisch machen es schwerer zu erkennen, woran es liegt. Wenn du unsicher bist oder dein Tier gesundheitliche Probleme hat, sprich mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Katzen: die Extraportion Geduld

Katzen entscheiden am Napf oft strenger als Hunde. Viele akzeptieren neues Futter leichter, wenn es zimmerwarm serviert wird und der gewohnte Futterplatz samt Ritual gleich bleibt. Bei einer wählerischen Katze darfst du die Umstellung ruhig auf zwei Wochen oder länger strecken – Hauptsache, sie frisst dabei weiter. Frisst deine Katze über längere Zeit deutlich weniger oder gar nicht, warte nicht ab, sondern hol dir tierärztlichen Rat. Mit Ruhe und einem Plan findet auch ein wählerischer Vierbeiner zu seinem neuen Futter – ganz gleich, ob es aus unserem Korb bei Amicorba stammt oder nicht.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

Als Faustregel etwa sieben Tage: Du mischst altes und neues Futter und steigerst den Anteil des neuen Futters schrittweise von einem Viertel über die Hälfte bis auf drei Viertel; ab Tag sieben fütterst du nur noch das neue Futter. Frisst dein Hund zögerlich, darf die Umstellung auch länger dauern.

Kann ich das Futter von heute auf morgen umstellen?

Üblich ist die schrittweise Mischung über etwa eine Woche, weil viele Tiere ein abrupt gewechseltes Futter schlechter annehmen. Ist ein sofortiger Wechsel unvermeidbar, besprich das Vorgehen am besten mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Wie stelle ich meine Katze auf neues Futter um?

Genauso schrittweise wie beim Hund, aber oft langsamer: Bei wählerischen Katzen darf die Umstellung zwei Wochen oder länger dauern. Serviere das Futter zimmerwarm und behalte den gewohnten Futterplatz bei. Frisst deine Katze längere Zeit kaum oder gar nicht, hol zeitnah tierärztlichen Rat ein.

Was mache ich, wenn mein Tier das neue Futter nicht frisst?

Geh einen Schritt zurück zum letzten Mischverhältnis, das funktioniert hat, und bleib dort ein paar Tage, bevor du den Anteil wieder steigerst. Verzichte währenddessen auf zusätzliche Leckerli und Tischreste. Wenn du unsicher bist oder dein Tier gesundheitliche Probleme hat, sprich mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Stand: 2026-08-30. Dieser Text erklärt Kennzeichnung und übliche Fütterungspraxis — er ist keine tierärztliche Beratung. Wenn dein Tier gesundheitliche Probleme hat, sprich mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.